Programm Nukleare Entsorgung, Sicherheit und Strahlenforschung

Rückbautechniken

Demonstrator Betonabtrag

Der komplette Rückbau kerntechnischer Anlagen stellt für alle Beteiligten ein überaus komplexes Problem mit unzähligen Randbedingungen und Variablen dar, die stets in der Planung und AusfüManipulatorhrung des Rückbauprozesses berücksichtigt werden müssen.
 Die Wissenschaftler des KIT entwickeln und optimieren Technologien zur Dekontamination sowie zum Freimessen von Oberflächen. Weiterhin werden Verfahren zum Trennen massiger Stahlbetonbauteile sondiert und auf ihre Anwendbarkeit in kerntechnischen Anlagen untersucht. Neben den technischen Aspekten des Rückbaus befassen sich die Forscherinnen und Forscher zudem mit der Optimierung des Managements. Hierbei liegt der Fokus auf den betriebsinternen Abläufen, wie bspw. der Genehmigungsplanung und der Optimierung des Projektmanagements.
Weltweit werden derzeit ca. 440 Kernreaktoren zur Stromerzeugung betrieben, 70 weitere Anlagen befinden sich im Bau (Quelle: IAEA, Stand: November 2013). Diese Fakten zeigen
das große Potential und Forschungsvolumen, das diese Thematik in sich birgt.